Sicher arbeiten – so schützen Sie Ihre Hilfe bei der Gartenarbeit
Sie beschäftigen eine Hilfe für die Gartenarbeit? Wenn Sie diese zehn Tipps beachten, haben Sie als Arbeitgeber schon sehr viel für die Sicherheit Ihrer Gartenhilfe getan.
- Nutzen Sie nur Rasenmäher mit GS-Zeichen. Es steht für „geprüfte Sicherheit“.
- Lassen Sie die Gartenhilfe die Bedienungsanleitung sorgfältig durchlesen oder weisen Sie die Person in die Nutzung des Rasenmähers umfassend ein.
- Halten Sie andere Personen, besonders Kleinkinder, von dem Arbeitsbereich fern.
- Bitten Sie die Gartenhilfe, vor dem Mähen Steine, Tannenzapfen, Zweige und ähnliches von der Rasenfläche zu entfernen, damit sie beim Mähen nicht von den Scherblättern herausgeschleudert werden.
- Geben Sie Ihrer Gartenhilfe eine Schutzausrüstung. Dazu gehören beim Rasenmähen geschlossene, rutschfeste Schuhe mit zusätzlichem Zehenschutz, Handschuhe und eine Schutzbrille. Eine lange Hose schützt die Beine.
Die komplette Liste „Gartenarbeit – wie schütze ich mich?“ finden Sie hier: https://das-sichere-haus.de/fileadmin/pdf/psa_schutzausruestung_garten.pdf - Prüfen Sie vor dem Gebrauch den Zustand des Rasenmähers. Sind alle Leitungen intakt? Schlecht isolierte oder gar durchtrennte Kabel sind ein Fall für die Fachwerkstatt, nicht fürs Klebeband.
- Weisen Sie darauf hin, dass der Fangkorb nur bei ausgeschaltetem Motor geleert werden darf.
- Reinigen Sie oder die Gartenhilfe die Schneidemesser eines Elektrorasenmähers erst, wenn vorher der Netzstecker vom Strom getrennt wurde. Bei einem Benzinrasenmäher ist es sicherer, vorher den Zündkerzenstecker von der Kerze zu trennen.
- Wer den Rasen mäht, darf nicht rückwärtsgehen, da bei einem Sturz der Fuß unter das laufende Messer geraten könnte.
- Bei strömendem Regen sollte der Rasen nicht mit dem Elektromäher gemäht werden.