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Unfallschutz für pflegende Angehörige.

In Deutschland ist jeder Vierte über 60 Jahre alt. Der Lebensstil bzw. Lebensform der älteren Generation hat sich stark verändert.

Ihre Ansprechpartnerin

Natalie Köllner

Die überwiegende Mehrheit älterer Menschen wohnt heute selbstständig. Doch was passiert, wenn plötzlich alles anders kommt? Zum Beispiel eine längere Erkrankung oder ein Unfall, wie beispielsweise ein Sturz bei der Hausarbeit.

Diese Ereignisse können aus einem bisher gesunden einen pflegebedürftigen Menschen machen. Der Pflegedürftige ist dann oftmals bereits bei alltäglichen Verrichtungen auf fremde Hilfe angewiesen. Dabei bietet die häusliche Pflege eine gute Alternative zum Pflegeheim und wird häufig bevorzugt, um so lange wie möglich in der vertrauten Umgebung zu leben. Nicht erwerbsmäßig tätige häusliche Pflegepersonen sind über die Unfallkasse Thüringen während ihrer Tätigkeit gesetzlich unfallversichert.

Schon mit kleinen Maßnahmen kann die Pflegesituation zu Hause gefahrloser und auch einfacher gestaltet werden. Von Anfang an ist hier eine gute Planung wichtig und vor allem die eigene Selbstvorsorge zu berücksichtigen. Dennoch gibt es Situationen, an denen Sie als pflegender Angehöriger an die eigenen Grenzen stoßen. Nehmen Sie dies achtsam wahr und sorgen Sie besonders auch für sich.

 

Aktuelles

Wer die Pflege eines Angehörigen übernimmt, dessen Leben verändert sich. Besonders zu Beginn einer Pflege existieren viele Unsicherheiten und offene Fragen. 
Der neue Wegweiser der gesetzlichen Unfallversicherung „Zu Hause pflegen- so kann es gelingen“ gibt anhand von konkreten Beispielen einen ausführlichen Überblick über die Handlungsmöglichkeiten, Hilfen und Unfallversicherungsschutz für Pflegepersonen.
Sie informiert darüber, was Pflege zu Hause bedeutet und wie sie durch gute Organisation und Planung sowie Unterstützung durch individuelle Netzwerke gelingen kann. 

Links

Das Portal zum Gesundheitsschutz für pflegende Angehörige finden Sie hier

Für weitere Informationen stehen für Sie zum Download der Pflegeinfobrief und das Pflegemagazin bereit:

Zu den Pflegeinfobriefen und dem Pflegemagazin


Die demografische Entwicklung Thüringens, der Fachkräftemangel in der Pflegebranche sowie steigende Kosten für Heimaufenthalte bedingen, dass künftig noch mehr Menschen von Ihren berufstätigen Angehörigen zu Hause betreut werden müssen und wollen. Für diejenigen, die sich um ihre Lieben kümmern, aber gleichzeitig im Berufsleben stehen, ist die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege eine große Herausforderung. Das lokale Bündnis für Familie bietet als einen Service den Pflegelotsen an. 


Die Pflegereform von 2008 sieht vor, deutschlandweit Pflegestützpunkte einzurichten. Die erste Anlaufstelle für Thüringen existiert in Jena. Zwei Ansprechpartner beantworten den Pflegebedürftigen und deren Angehörigen alle Fragen zur Pflege und zum Versicherungsschutz. Hier geht es zur Webseite des Pflegestützpunktes Jena. 

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