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Schulbusunfälle in Thüringen

Nach wie vor ist der Bus das sicherste Beförderungsmittel im Schülerverkehr.

Im Vergleich zu den Gesamt Schülerunfällen (39.737) entfallen auf den Busverkehr im Jahr 2019 nur 3,6 Prozent, die sich beim Warten an der Haltestelle, beim Ein- und Aussteigen, während des Aufenthaltes im Schulbus und beim Überqueren der Fahrbahn ereigneten. Die meisten Unfälle passieren während des Aufenthaltes im Schulbus und betreffen Jungen sowie Mädchen im Alter zwischen 11 und 14 Jahren. Drängeln, Schubsen und Raufen im Bus gehören zum Alltag. Dabei verletzen sich die Kinder häufig im Kopfbereich.

 

Die Broschüre „Mit dem Bus zur Schule“ stellt die Verantwortlichkeiten bei der Beförderung von Schülerinnen und Schülern mit dem Bus dar. Erläutert werden die Aufgaben des Schulträgers, der Schulleitung sowie die Aufsichtspflicht im Bus und an der Haltestelle. Zusätzlich informiert sie über den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz sowie die wichtigsten Schulbusregeln für Kinder und Jugendliche. Auch die Verwendung von Kindersitzen bzw. Rückhaltsystemen wird thematisiert.

Eine FAQ Liste gibt Antworten auf häufige Fragen im Zusammenhang mit Schulbussen, zum Beispiel hinsichtlich einer Anschnallpflicht oder der Zulässigkeit von Stehplätzen. Die Publikation kann unter  https://www.ukt.de/unser-service/mediathek/infomaterial abgerufen werden.

 

Prinzipiell besteht Versicherungsschutz immer auf dem Schulweg. Unabhängig ob die Wege, zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Pkw oder dem Fahrrad zurückgelegt werden. In der Wahl des Weges ist der Schüler grundsätzlich frei. Jedoch sollte es immer der direkte Weg zwischen Elternhaus und Schule sein.