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Schulranzen – kinderleicht

Unfallkasse Thüringen gibt Tipps für den richtigen Kauf von Schulranzen

Viele Grundschüler tragen eine zu schwere Schultasche. Tag für Tag transportieren sie auf dem Schulweg mehr als vier Kilogramm auf ihren Rücken. Das liegt deutlich über der Empfehlung von maximal zehn Prozent des eigenen Körpergewichts.

Worauf Sie beim Kauf eines Schulranzens achten müssen:

Das Prüfsiegel

Der Ranzen soll die Vorgaben der Schulranzennorm DIN 58124 erfüllen. Dann gilt er als praktisch (z.B. wasserdicht), ergonomisch und sicher.

Anprobieren

Trotz Prüfsiegel, anprobieren ist Pflicht: einmal mit T-Shirt, einmal mit Jacke. Der Ranzen muss sicher und angenehm sitzen und darf nicht von den Schultern rutschen. Rücken und Polster Wählen Sie einen Ranzen mit körpergerechtem, gepolsterten Rückenteil. Er sollte an mehreren Stellen am Körper anliegen und nicht über die Schultern hinausragen.


Gurte und Riemen

Gepolsterte Schultergurte sind wichtig. Sie sollten mindestens vier Zentimeter breit sein. Ihr Kind sollte den Ranzen einmal am Tragegriff anheben. Berühren die Gurte jetzt den Boden, sind sie zu lang: Stolpergefahr!

Tragegriff

Weit genug muss er sein, gut gepolstert und griffig. Ideal ist ein Griff, der sich zum Aufhängen und zum Tragen eignet.

Leuchtfarbe/Leuchtstreifen:

Vorn und an den Seiten müssen große Leuchtflächen in den Farben Orange-Rot oder Gelb für optimalen Schutz am Tag sorgen. Die Farben müssen fluoreszieren, also aufleuchten, selbst wenn wenig Licht darauf fällt. In der Dunkelheit warnen zusätzliche, große, reflektierende Streifen, wenn die Autoscheinwerfer sie anstrahlen.