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Unfall beim Abi-Streich Drucken E-Mail

Nicht alles ist versichert

 

Abi 2010: Sind die Prüfungen endlich vorbei, folgt an vielen Gymnasien und Gesamtschulen der mit Spannung erwartete Abi-Streich. Mal lustig, mal skurril ? und manchmal auch gefährlich. Unfälle bei Abi-Streichen sind keine Seltenheit. Und im Gegensatz zu sonstigen Schulunfällen bezahlt dann die gesetzliche Unfallversicherung nicht automatisch die Heilbehandlung von verunglückten Schülern. Die Fälle werden vielmehr sehr kritisch geprüft. Darauf weist die Unfallkasse Thüringen hin.

 

Lars Eggert, Fachbereichsleiter Leistungen und Recht der Unfallkasse, erklärt, dass nur Unfälle versichert sind, die auf von der Schule organisierten Schulveranstaltungen passieren. Und das ist bei Abi-Streichen meistens nicht der Fall. Sie stehen gerade nicht unter Aufsicht, Kontrolle oder Einflussnahme der Schule, sondern werden von den Abiturienten in Eigenregie geplant, durchgeführt und oft bis zum letzten Tag geheim gehalten.


Sichere Scherze müssen nicht "uncool" sein
Eggert appelliert deshalb an die Schüler, sich und andere mit dem Abi-Streich nicht in Gefahr zu bringen. "Kein Abiturient sollte sein Leben bei einer gefährlichen Kletterpartie am Gebäude riskieren. Auch zugeschüttete Flucht- und Rettungswege oder geflutete Klassenräume sind nicht witzig.", so Eggert. Besser eignen sich nachgestellte Quizshows oder kreative Wettbewerbe mit Malen auf Plakatwänden, Singen und Tanzen.