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"Risiko raus!" Frühjahrsputz fürs Kinderfahrrad |
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Jetzt ist die richtige Zeit für einen Check-up.
Die Frühlingssonne lockt zu ersten Rad-Touren ins Grüne: Das ist genau die richtige Zeit, die Familienfahrräder wieder auf Hochglanz zu bringen und sie bei einem Sicherheits-Check auf Herz und Nieren zu prüfen. Das gilt besonders für die Kinderfahrräder, denn die Kleinen sitzen im Frühjahr meistens als erste wieder auf dem Sattel.
Die Unfallkasse Thüringen empfiehlt, beim Check-up auf diese Punkte zu achten:
- Licht: funktionierende Glühbirnen vorne und hinten, Dynamo liegt fest am Reifen an, Kabel sind intakt und fest mit Dynamo und Leuchten verbunden.
- Elf Reflektoren: je zwei gelbe an den Pedalen, zwei gelbe Rückstrahler pro Laufrad, ein weißer Großrückstrahler vorne, ein roter hinten. Zusätzlich ein in das Rücklicht integrierter roter Reflektor. Leuchten und Reflektoren sollten regelmäßig mit dünner Seifenlauge gereinigt werden.
- Bremsen: Zwei Bremsen (Hinter- und Vorderrad) liegen optimal am Rad an und packen bei Bedarf kräftig zu. Wenn nicht: nachstellen (lassen). Die Bremsbelege haben ein tiefes Profil. Bremszüge sind ohne Mängel: Alle Drähtchen des Bremszugs sind noch miteinander verdrillt, der Bremszug ist
nirgendwo geknickt.
- Sattelhöhe: die Sattelhöhe ist optimal, wenn das Kind im Sitzen mit den Füßen bis auf den Boden kommt und sich sicher abstützen kann.
- Klingel: für die Kinderhand gut zu erreichen, hell klingelnd, leichtgängig.
- Helm: Stirn und Hinterkopf sind bedeckt. Der Helm sitzt weder zu tief im Nacken noch in der Stirn, sondern ein bis zwei Finger breit über den Augenbrauen. Der Kinnriemen ist mäßig, der senkrechte Riemen straff gespannt, damit der Helm nicht auf den Hinterkopf rutscht. Eltern sollten ein gutes Vorbild sein und auch einen Fahrradhelm tragen.
Mehr Tipps zur Sicherheit von Rad fahrenden Kindern bietet die Kampagne "Risiko raus!" der gesetzlichen Unfallversicherung: www.risiko-raus.de, Stichwort: Fahrrad.
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