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Stephanie Robus

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Blutspenden, Organspenden oder Gewebespenden können das Leben anderer Menschen retten. Die gesetzliche Unfallversicherung schützt Personen, die sich im Interesse der Allgemeinheit besonders einsetzen, wie z.B. Blutspender und Spender körpereigener Organe sowie Gewebe. „Auch wenn die Blutspende im Ausland stattfindet, gilt der deutsche Unfallversicherungsschutz.“, erklärt Renate Müller, Geschäftsführerin der Unfallkasse Thüringen. „Dazu ist es allerdings erforderlich, dass der Spender seinen Wohnsitz in Deutschland hat.“, so Müller weiter.

Zusätzlich sind die Wege von und zu dem Ort der Spendeneinrichtung versichert. Ereignet sich während der Spende ein Unfall oder Komplikationen treten auf, übernimmt die gesetzliche Unfallversicherung alle anfallenden Leistungen. Zuständig ist der Unfallversicherungsträger des Unternehmens, das die Maßnahme der Blutspende durchführt, wie z.B. die Unfallkassen der Länder oder die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege.

Die Unfallkasse Thüringen ist die gesetzliche Unfallversicherung im Freistaat. 659.000 Studierende, Schüler, Kindergartenkinder und Arbeitnehmer in öffentlichen Einrichtungen stehen unter dem Schutz der Unfallversicherung. Zum Versichertenkreis gehören ehrenamtlich Tätige, Beschäftigte in Privathaushalten und Pflegepersonen.