| Schwere Ranzen verursachen Rückenschäden |
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Thüringer Schüler tragen zu schwer
Gotha, 9. August 2007. Das Eigengewicht eines Schulranzens beträgt in der Regel 1.200 bis 1.500 Gramm. Hinzu kommen die notwendige Pausenversorgung, Unterrichtsmaterialien und Sportkleidung. "Schnell bringt der Ranzen ein Gewicht von sechs Kilo auf die Waage.", erklärt Renate Müller, Geschäftsführerin der Unfallkasse. Ein Schulkind im Alter von fünf bis sieben Jahren wiegt jedoch nur etwa 20 bis 25 Kilogramm. Als Regel gilt, dass das Gewicht eines Ranzens ein zehntel des Köpergewichtes nicht überschreiten darf. Gerade bei Kindern dieser Altersgruppe können dadurch bleibende Haltungsschäden entstehen.
Für den größten Teil des Ranzeninhaltes tragen Schulen und Lehrer die Verantwortung. Indem sie über Materialien (Bücher, Hefte, Schnellhefter, usw.) entscheiden, die zum Unterricht benötigt werden. "Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder keine unnützen Sachen, wie z.B. Spielsachen in die Schultasche packen.". so Müller weiter. Eine Kontrolle des Ranzeninhaltes erweist sich dabei als hilfreich. Weiterhin sollten Eltern den Ranzen ab und an in die Hand nehmen, um das Gewicht zu prüfen. Vielleicht können Getränke, Materialien oder Sportkleidung in der Schule deponiert werden, um die tägliche Last auf dem Rücken der Schüler zu reduzieren.
Kontakt: Stephanie Robus, Tel: 03621 777141, E-Mail:
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