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Kinder besonders schützen
Gotha, 8. Mai 2007. Zecken kommen im gesamten Bundesgebiet vor und können eine Infektionsgefahr durch Borrelien verursachen. In Thüringen besteht dieses Infektionsrisiko ebenfalls. Ab einer Temperatur von acht Grad Celsius werden die Zecken aktiv. Deshalb ist mit Zeckenbissen vom Frühjahr bis zum Herbst zu rechnen. Besonders gefährdet sind Kinder, die sich gern in der freien Natur aufhalten. "Entdecken Erzieherinnen oder Lehrer bei den Kindern eine Zecke, müssen sie umgehend die Eltern verständigen.", erklärt Renate Müller, Geschäftsführerin. "Oder sofort mit dem Kind einen Arzt aufsuchen.", so Müller weiter.
Je nach Verlauf können Kinder durch Borreliose dauerhafte Restschäden in unterschiedlicher Ausprägung behalten. Deshalb kann durch rechtzeitiges Entfernen Borreliose verhindert werden. Damit es zu keinem Zeckenbiss kommt, sollten Kinder lange Kleidung, Strümpfe und festes Schuhwerk tragen. Denn die Zecken leben in Bodennähe und lauern auf Gräsern, Sträuchern oder im Unterholz. Weiterhin ist nach jedem Aufenthalt im Freien Kleidung und Körper nach Zecken abzusuchen. Insbesondere am Haaransatz, an den Ohren, in Hals-, Arm- und Kniebeugen lassen sich Zecken gern nieder.
Kontakt: Stephanie Robus, Tel: 03621 777141, E-Mail:
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