Ansprechpartner Robus

Stephanie Robus

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stephanie.robus@ukt.de

Die Frühjahrssonne lockt viele Gartenbesitzer ins Freie. Insbesondere bei der Gartenarbeit brauchen Hände besonderen Schutz vor Stich-, Schnittverletzungen, dem Auskühlen oder Austrocknen. Neben Schutzbrille, Schuhe mit festen Sohlen und einem Gehörschutz sind Gartenhandschuhe und Schnittschutzhandschuhe mit höherem Schaft ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung im Garten. Schutzhandschuhe für Handwerker sind für die Gartenarbeit nicht optimal. Denn sie unterbinden das Feingefühl in den Fingern, was für den Schnitt der Pflanzen oder Hölzer erforderlich ist. Weiterhin verhindern sie nicht das Eindringen von Viren oder Bakterien in die Haut und vor allergischen Reaktionen auf bestimmte Pflanzenstoffe.  Praktischerweise sollten Gartenhandschuhe waschbar sein.

 

Fettreiche Hautschutzcreme zur Regeneration

Gestresste Haut zeigt zunächst trockene, juckende oder gerötete Stellen. Spätestens jetzt ist es Zeit für Schutz und Pflege, um Entzündungen oder Allergien zu vermeiden. Eine fettreiche Hautschutzcreme unterstützt die Regenation der Haut. Schon vor der Arbeit und bei längeren Arbeiten nach etwas zwei Stunden sollten die Hände eingecremt werden.

  

Helfer bei der Gartenarbeit müssen unfallversichert sein
Viele Arbeiten im Garten sind beschwerlich und bergen gerade für Senioren eine hohe Unfallgefahr. Deshalb beschäftigen ältere Menschen einen Helfer. Diesen Helfer müssen sie zur gesetzlichen Unfallversicherung anmelden. Die Versicherungspflicht greift schon, wenn der Nachbarjunge beim Unkrautjäten hilft oder ein Bekannter zweimal im Jahr die Hecke schert. „Es gibt Gartenbesitzer, die leider die Versicherungspflicht nicht kennen“, erklärt Sabine Dexheimer, Geschäftsführerin der Unfallkasse Thüringen. „Oftmals ist es keine böse Absicht, wenn die Anmeldung unterbleibt.“ Dennoch hat der private Arbeitgeber seine Hilfe entweder bei der Minijobzentrale oder direkt beim Unfallversicherungsträger anzumelden. Entscheidend ist der monatliche Verdienst der Hilfe durch einen oder mehrere Jobs: Liegt er unter 450 Euro, ist die Minijobzentrale der Bundesknappschaft zuständig. Liegt er darüber, ist der zuständige Unfallversicherungsträger die richtige Adresse.

 

Die UKT ist die gesetzliche Unfallversicherung im Freistaat. 700.000 Studenten, Schüler, Kindergartenkinder und Arbeitnehmer in öffentlichen Einrichtungen stehen unter dem Schutz der Unfallversicherung. Zum Versichertenkreis gehören ehrenamtlich Tätige, Beschäftigte in Privathaushalten und Pflegepersonen. Passiert ein Unfall leitet die Unfallkasse Thüringen sofort geeignete Maßnahmen ein, um eine schnelle Heilbehandlung zu garantieren.