Ansprechpartner Robus

Stephanie Robus

Tel: 03621 777 141

stephanie.robus@ukt.de

Sicher durch die kalte Jahreszeit

  

Was den Wintersportlern Freude bereitet, bedeutet für Autofahrer und Fußgänger oftmals ein Gefahrenpotential. Vereiste Fahrbahnen, geschlossene Schneedecken oder schlechte Sicht können das Verhalten im Straßenverkehr stark beeinträchtigen. Deshalb sollten sich Autofahrer frühzeitig auf den Winter mit seinen Witterungsverhältnissen einstellen. Neben einem angepassten Fahrverhalten muss auch der PKW winterfest gemacht werden. Unbedingt erforderlich sind dazu Winterreifen, da diese ab einer Temperatur von 7 Grad Celsius über einen besseren Grip verfügen. Weiterhin sollten alle Scheiben des Fahrzeuges von Schnee und Eis befreit sein, um eine optimale Sicht zu gewährleisten. Vorausschauendes Fahren und die Einhaltung eines ausreichenden Sicherheitsabstands sind unerlässlich. Denn gerade bei glatter Fahrbahn verlängert sich der Bremsweg erheblich.

 

„Für Fußgänger lauern nicht nur auf der Straße Gefahren, auch auf den Gehwegen ist erhöhte Vorsicht durch Glatteis geboten.“, erklärt Sabine Dexheimer, Geschäftsführerin der Unfallkasse Thüringen (UKT). „Hausbesitzer stehen dabei in der Pflicht, die Gehwege um ihr Grundstück von Schnee und Eis freizuhalten.“, so Dexheimer weiter. Passiert ein Unfall auf dem Weg zur oder von der Arbeit, übernimmt die gesetzliche Unfallversicherung alle anfallenden Kosten für Heilbehandlungen und Rehabilitation.

 

Im letzten Jahr wurden der UKT 521 Glatteisunfälle gemeldet, die Kosten in Höhe von 448 Tausend Euro verursachten. Überwiegend geschlossene Frakturen und Gehirnschütterungen sind die Verletzungsfolgen, die mit 400 Tausend Euro zu beziffern sind. Besonders häufig wurden Verletzungen des Kniegelenkes sowie Arm- und Schulterbrüche behandelt.

 

Die UKT ist die gesetzliche Unfallversicherung im Freistaat. 770.000 Studierende, Schüler, Kindergartenkinder und Arbeitnehmer in öffentlichen Einrichtungen stehen unter dem Schutz der Unfallversicherung. Zum Versichertenkreis gehören u.a. ehrenamtlich Tätige, Beschäftigte in Privathaushalten und häusliche Pflegepersonen. Im Jahr 2016 regulierte die Unfallkasse insgesamt 50.528 Unfälle. Dafür wendete die Kasse 33 Millionen Euro an Entschädigungsleistungen auf und zahlte davon 13 Millionen Euro Rentenleistungen an Versicherte und Hinterbliebene.