Ansprechpartner Robus

Stephanie Robus

Tel: 03621 777 141

stephanie.robus@ukt.de

Weihnachten naht und damit die mehr oder weniger schöne Aufgabe, passende Geschenke zu finden. Kinderspielzeug zum Beispiel. Die Auswahl ist riesig, doch bei genauerem Hinsehen wird klar: Sicherheit ist dabei keine Selbstverständlichkeit. Es gibt die EU-Spielzeugrichtlinie, das CE-und das GS-Zeichen, dennoch schaffen es immer wieder Spielzeuge mit Gefahrenquellen auf den deutschen Markt. Die klassische Spielzeugbahn aus Holz von der sich Teile lösen und ein Kind daran ersticken kann, wenn es die Teile verschluckt.

 

Schnuppern, fühlen, horchen Ein starker Geruch nach „Chemie“ weist oft auf eine hohe Schadstoffbelastung hin. Daher sollte das Spielzeug den Weg nicht in das Kinderzimmer finden. Aufblasbare Spielzeuge aus weichem Kunststoff oder biegsame Puppen können mit Weichmachern oder Schwermetallen (Blei oder Cadmium) belastet sein und stellen damit ein Gesundheitsrisiko dar. Beim Fühl-Test offenbaren sich spitze Ecken, scharfe Kanten, Holzsplitter oder die besagten Kleinteile mit dem Risiko des Erstickens für Kleinkinder. Besonders brisant sind verschluckte Magneten. Sie können sich im Körper gegenseitig anziehen und dabei schwere bis tödliche Verletzungen verursachen. Nicht umsonst trägt Magnetspielzeug einen deutlich sichtbaren Warnhinweis. Spielzeuge mit langen Ketten oder Schnüren sollten wegen der Strangulationsgefahr als Geschenke zumindest für Babys und Kleinkinder tabu sein. Kaum zu unterschätzen ist der Faktor Lärm. Untersuchungen haben gezeigt, dass Kinderhandys, klingende Kuscheltiere und Spielzeugpistolen geltende Grenzwerte überschreiten. Das empfindliche kindliche Gehör kann dauerhaft geschädigt werden, da Kinder das Spielzeug oft direkt an ihr Ohr halten. 

Stationären Handel bevorzugen

Wer Spielzeug vorab in die Hände nimmt und ausprobieren kann, erkennt dabei riskante Produkte sofort. Möglich ist dies eher im stationären Handel mit konkretem Ansprechpartner als bei Online-Käufen. So oder so sollten Spielzeug-Käufer Altersbeschränkungen und Hinweise beachten wie „Nicht für Kinder unter 36 Monaten“ oder „Kleinteile können verschluckt werden“.  

Die Unfallkasse Thüringen ist die gesetzliche Schülerunfallversicherung im Freistaat. 235.000 Schüler sind während des Unterrichts, bei schulischen Veranstaltungen wie Wandertagen, Ausflügen oder Klassenfahrten und auf den Schulwegen gegen Unfälle abgesichert. Passiert ein Unfall leitet die Unfallkasse Thüringen sofort geeignete Maßnahmen ein, um eine schnelle Heilbehandlung zu garantieren.