| Kinder sind jetzt im Straßenverkehr besonders gefährdet |
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Richtige Kleidung kann Leben retten
Gotha, 25. Oktober 2006. In der dunklen Jahreszeit passieren häufig Unfälle am frühen Morgen oder am späten Nachmittag. Insbesondere verunglücken Kinder auf dem Weg zur Schule oder nach Hause, weil sie von PKW-Fahrern übersehen werden. Ursache ist oftmals dunkle Kleidung, die erst ab 30 Meter Entfernung wahrgenommen wird. Da Kinder beleuchtete Autos gut sehen können, gehen sie davon aus, dass die Autofahrer sie ebenfalls erkennen. "Doch für die Autofahrer ist oftmals die Sicht eingeschränkt.", erklärt Renate Müller, Geschäftsführerin der Unfallkasse. Das Geschehen am Fahrbandrand und auf Gehwegen wird nicht registriert. "Deshalb sollten Kinder hell und reflektierend gekleidet sein sowie ihre Schultaschen eine auffällige Farbe haben.", empfiehlt Müller. So können die kleinen Verkehrsteilnehmer von den PKW-Fahrern schon aus einer Entfernung von 130 bis 160 Metern gesehen werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit Reflexmaterialien anzubringen. Herkömmliche Kleidung, Taschen oder Rücksäcke lasen sich mit Figuren oder Streifen nachrüsten. Dabei ist insbesondere seitlicher Schutz erforderlich, damit Schulkinder beim Überqueren der Fahrbahn gesehen werden.
Wichtig ist weiterhin ein sicheres Verhalten, um den Autofahrern die Möglichkeit zu geben, sich auf die Fußgänger einzustellen.
Kontakt: Stephanie Robus, Tel: 03621 777141, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Fachbereich Prävention / PR, Humboldtstr. 111, 99867 Gotha |


