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Stephanie Robus

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Radfahrer tragen ein erhöhtes Risiko, sich bei einem Unfall schwer zu verletzen. Allein 2014 wurden, so die Bundesanstalt für Straßenwesen, rund 78.000 Radfahrer auf den deutschen Straßen verletzt. Dabei sind Kinder besonders gefährdet. „Kindern fehlt die Erfahrung und ihr Verhalten im Straßenverkehr ist wenig vorausschauend. Somit erhöht sich ihr Unfallrisiko“, erklärt  Renate Müller, Geschäftsführerin der Unfallkasse Thüringen. Auf dem Weg zur Schule hatten im Jahr 2015 576 Schüler in Thüringen einen Fahrradunfall.  In vielen Fällen schützte der Helm die Kinder vor schweren Kopfverletzungen.

 

Helm auch bei Laufrad und Skateboard

Die Unfallkasse Thüringen rät zum Helmtragen bei Kindern, die mit Laufrad, Kick- oder Skateboard unterwegs sind. „Gerade auf schnellen Spielzeugen wird oft ein Hindernis übersehen“, warnt Müller. Auch ein Kind, das auf einem Fahrradsitz bei den Eltern mitfährt, sollte einen Helm tragen. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub empfiehlt, dass der Helm nach hinten abgeflacht sein sollte, wenn der Fahrradkindersitz eine Rückenlehne hat. Ein solcher Helm komme der Rücklehne nicht ins Gehege und werde auch nicht nach vorn gedrückt.

 

Insgesamt mehr Helmträger

Die Quote der Radfahrer mit Helm ist in den letzten Jahren gestiegen. Drei Viertel der sechs- bis zehnjährigen Kinder trägt mittlerweile einen Kopfschutz beim Radfahren. Werden jedoch alle Altersgruppen betrachtet, sind helmtragende Radfahrer immer noch in der Minderheit. Nur jeder siebte schützt seinen Kopf, so die Bundesanstalt für Straßenwesen.

 

Die Unfallkasse Thüringen ist die gesetzliche Schülerunfallversicherung im Freistaat. 235.000 Schüler sind während des Unterrichts, bei schulischen Veranstaltungen wie Wandertagen, Ausflügen oder Klassenfahrten und auf den Schulwegen gegen Unfälle abgesichert. Passiert ein Unfall leitet die Unfallkasse Thüringen sofort geeignete Maßnahmen ein, um eine schnelle Heilbehandlung zu garantieren.