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Stephanie Robus

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Pflegende Angehörige brauchen Kraftquellen
 

Wer einen Angehörigen pflegt, muss enorm viel leisten. Selten bleibt Zeit, um länger auszuspannen. Deshalb ist es für Pflegende besonders wichtig, aus kleinen Freuden im Alltag Kraft zu schöpfen. Aber wie kann man zu Hause auftanken, zumal, wenn einen die Pflege fast rund um die Uhr fordert? Anregungen zu diesem Thema gibt es in der aktuellen Ausgabe von „Zu Hause pflegen – gesund bleiben“, ein Informationsbrief für pflegende Angehörige der Unfallkasse Thüringen.

 

Sich bewusst etwas gönnen

Fünf Minuten auf dem Balkon stehen, ins frische Grüne schauen, dem Gesang der Amsel lauschen – pflegende Angehörige brauchen Kraftquellen, die sich in ihren Pflegealltag integrieren lassen. Kurze Pausen sind oft möglich. Aber auch solche kleinen, wohltuenden Momente ergeben sich meist nicht von allein, man muss sie sich bewusst erlauben und gönnen. Und manchmal muss man auch erst wieder lernen, sich an einem wunderbaren Ausblick, einem frischen Blumenstrauß oder einem besonders leckeren Essen zu erfreuen. Dabei, so der Rat einer Psychologin, kann ein Tagebuch helfen, in dem jeden Abend schöne Ereignisse festgehalten werden. Doch auch pflegende Angehörige, die mal eine längere Auszeit bräuchten, aber von einem schlechten Gewissen geplagt werden, finden wertvolle Hinweise im neuen Pflegebrief.

 

Wenn Pflegebedürftige aggressiv werden

Diese Ausgabe des Pflegebriefes greift auch ein Tabu-Thema auf: Gewalt, die vom Pflegebedürftigen ausgeht. Selten wird darüber gesprochen, dabei ist es für pflegende Angehörige immer besonders demütigend und frustrierend, wenn sie von dem Menschen, dem sie helfen, gebissen, beschimpft oder anderweitig attackiert werden. Experten erklären, wie sich Betroffene in solchen Fällen verhalten können und warum sie sich sehr schnell Hilfe von außen suchen sollten.

Weitere Themen des Info-Briefes sind „Hunde und Co. in der häuslichen Pflege“ sowie Hinweise auf lohnende Internet-Seiten für pflegende Angehörige.

 

Der Infobrief kann ebenso wie frühere Ausgaben unter www.ukt.de, Rubrik „Pflegepersonen“ heruntergeladen werden.

 

Die Unfallkasse Thüringen ist die gesetzliche Unfallversicherung im Freistaat. 760.000 Studierende, Schüler, Kindergartenkinder und Arbeitnehmer in öffentlichen Einrichtungen stehen unter dem Schutz der Unfallversicherung. Zum Versichertenkreis gehören ehrenamtlich Tätige, Beschäftigte in Privathaushalten und Pflegepersonen.