Ansprechpartner Robus

Stephanie Robus

Tel: 03621 777 141

stephanie.robus@ukt.de

Das schöne Wetter lädt ein, wieder in die Pedalen zu treten. Radfahren macht Spaß und hält fit.  „Allerdings sollten beim Radeln einige Regeln beachten werden.“ erklärt, Renate Müller, Geschäftsführerin der Unfallkasse Thüringen. „Sonst kann die Radtour unangenehme finanzielle oder gesundheitliche Folgen haben.“ Manche Radfahrer lassen ihre Gedanken spazieren gehen, während sie auf dem Sattel sitzen. Sie denken an E-Mails, die sie schon lange erledigen wollten, möchten   sofort die schöne Aussicht in einem sozialen Netzwerk posten oder fragen per SMS: „Sehen wir uns gleich?“ Doch schon das Tippen so einer kurzen Nachricht während des Radelns kann gefährlich und teuer werden. Erwischt ein Polizist einen Radfahrer beim Hantieren mit dem Handy, kann das ca. 25 Euro Bußgeld kosten. Verboten ist auf dem Rad eigentlich alles, was ablenkt bzw. die Hände in Anspruch nimmt. Wobei das Telefonieren mit einer Freisprechanlage möglich ist. Es sollte kein  Telefonat sein, das den Radfahrer zu sehr beansprucht. Auch als Navigationshilfe ist das Handy auf dem Fahrrad erlaubt. Allerdings nur, wenn es mit einer Halterung am Lenker fixiert wird.

Musik hören mit Knopf im Ohr ist nicht verboten. Wobei die Kopfhörer so gewählt sein sollten, dass die Außenwelt noch gut wahrgenommen werden kann. Denn gerade für Radfahrer ist es wichtig zu hören, was um sie herum geschieht, um rechtzeitig Gefahren erkennen zu können.

Oft sind Radwege schmal und werden gern von Fußgänger benutzt. Insofern müssen Biker besonders umsichtig sein. Jeder weiß, dass schon eine kurze Unaufmerksamkeit dazu führen kann, beispielsweise einen Kantstein zu übersehen und zu stürzen. Ein kurzer Moment der Ablenkung kann u.a. zu einem schweren Unfall führen, bei dem andere Menschen zu Schaden kommen. Deshalb sollten Radfahrer während der Fahrt die Hände vom Handy lassen. Und fürs Tippen,
Fotografieren oder Chatten lieber eine kleine Pause einlegen.

 

Die Unfallkasse Thüringen ist die gesetzliche Unfallversicherung im Freistaat. 760.000 Studierende, Schüler, Kindergartenkinder und Arbeitnehmer in öffentlichen Einrichtungen stehen unter dem Schutz der Unfallversicherung. Zum Versichertenkreis gehören ehrenamtlich Tätige, Beschäftigte in Privathaushalten und Pflegepersonen.