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Grundschüler klagen über Rückenschmerzen

Langes Sitzen in der Schule und bewegungsarme Pausen sind heute Schulalltag: Smartphone-Spiele und Kurznachrichten ersetzen Fußball, Fangen oder Verstecken. „Dieser Bewegungsmangel führt schon bei Grundschülern zu Rückenschmerzen.“, erklärt Renate Müller, Geschäftsführerin der Unfallkasse Thüringen. Ausgleichende Bewegung am Nachmittag und bei den Hausaufgaben ist da dringend geboten. Die Aufgaben gehen nach ein bisschen Sport und Spiel gleich viel leichter von der Hand, weil Konzentration und Merkfähigkeit steigen. Die Unfallkasse Thüringen hat ein paar Tipps zusammengestellt.

Bewegte Hausaufgaben – so geht’s:


1. Bewegte Hausaufgaben im Liegen, Hocken oder Sitzen tun dem Rücken gut.
2. Nach 30 Minuten Hausaufgaben bringt eine Bewegungspause neue Energie.
3. Für Bewegung sorgen ebenfalls „Frischluft-Aufgaben“ wie z.B. das Geschwisterkind aus dem Kindergarten abzuholen oder mit dem Fahrrad ein paar Sachen einzukaufen.
4. Müll herunterbringen, Spülmaschine ausräumen oder Gartenwege fegen sind unbeliebte Aufgaben.
5. Schnupperstunden im Sportverein sind meistens kostenfrei. Das Kind kann ausprobieren und dann den passenden Sport wählen. Die Hemmschwelle sinkt, wenn der beste Freund oder die beste Freundin mitkommt und die Kinder sich gemeinsam für eine Sportart entscheiden.
6. Schwimmen lernen: Schwimmen zählt zu den gesündesten Sportarten. Es trainiert auf  gelenkschonende Weise die Muskulatur.

 

Weitere Tipps rund um einen gesunden Rücken bietet www.deinruecken.de, die offizielle Seite der Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken". Träger sind die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) sowie die Knappschaft. Die Kampagne hat das Ziel, Rückenbelastungen bei der Arbeit, in der Schule und in der Freizeit zu verringern.