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Stephanie Robus

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Giftpflanzen vermeiden

Eltern, Tagesmütter oder Tagesväter, die jetzt ihren Garten bepflanzen, sollten um giftige Pflanzen einen großen Bogen machen. Das heißt: Statt zum Beispiel Efeu (giftig: vor allem die schwarzen Beeren), Eibe (äußerst giftig: gekaute und verzehrte Nadeln, Zweige und Samen) und Goldregen (giftig: alle Pflanzenteile) sollten Blumen oder Stauden wie Cosmea, Kornblume oder Kapuzinerkresse in die Erde gelangen. „Die Blätter und Blüten der Kapuzinerkresse sind sogar essbar und gelten als Heilmittel gegen Erkältungen und Husten.“, erklärt Renate Müller, Geschäftsführerin der Unfallkasse Thüringen (UKT).  „Zu den empfehlenswerten Gehölzen für einen sicheren „Kinder“-Garten zählen Ahorn-, Linden- und Pappelarten, Schlehe oder Felsenbirne.“, so Müller weiter.

Erste Hilfe bei Vergiftungen
Beobachten Sie ein Kind genau, wenn sie befürchten, dass es giftige Pflanzenteile verzehrt hat. Es schadet dann nie, dem Kind Wasser zu trinken zu geben (Leitungswasser oder stilles Wasser), um eventuelle Giftstoffe zu verdünnen. Medizinkohle steht bei Bedarf im Medikamentenschrank bereit. Wenn das Kind sich übergibt oder benommen wirkt, sollte sofort der Notarzt gerufen oder das Kind ins Krankenhaus gebracht werden.

TIPP: GIZ-Nummer ins Handy
Wer die Telefonnummer eines Giftinformationszentrums (GIZ) ins Handy einspeichert, bekommt im Fall des Falles auch bei Ausflügen und im Urlaub schnell professionellen Rat.  GIZ-Telefonnummern unter: www.bfr.bund.de/ Suchbegriff: Giftinformationszentren.