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Stephanie Robus

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Ein gutes Kinderfahrrad ist teuer und häufig bald wieder zu klein. Viele Eltern suchen deshalb ein günstiges Gebrauchtrad – in Kleinanzeigen, auf Flohmärkten oder im Internet. Gebrauchträder kosten dort oft nur den Bruchteil eines neuen Rades.

„Ein niedriger Preis spricht nicht immer für sich. Auch ein Secondhand-Rad muss sicher sein.“, erklärt Renate Müller, Geschäftsführerin der Unfallkasse Thüringen (UKT) Das heißt: frei von Rost, frei von hervorstehenden Muttern und Schrauben. Dafür bestückt mit griffigen Bremsen und einer intakten Beleuchtung. „Räder, die noch nicht einmal diese Bedingungen erfüllen, sind für Kinder ein großes Sicherheitsrisiko.“, so Müller weiter.

Die UKT rät: Prüfen Sie insbesondere die Licht- und Bremsanlage: 

Licht:  
-  weiße Rückstrahler und Scheinwerfer vorne
-  ein rotes Rücklicht und einen roten Rückstrahler hinten
-  große Rückstrahler an den Pedalen
-  Witterungsunabhängige Nabendynamos oder Leuchten, die mit Akkus oder Batteriebetrieben werden. Gebrauchträder mit Seitenläuferdynamo sollten mit dieser Technik nachgerüstet werden,
-  mindestens je zwei gelbe Speichenreflektoren auf Vorder- und Hinterrad. Sicherer allerdings sind zum Beispiel reflektierende Stäbchen, die auf einzelne Speichen geschoben werden.

Bremsen:
- Unbedingt vor dem Kauf prüfen, ob Bremsen vorhanden sind. 
- Bremszüge ausprobieren. Sie müssen prompt reagieren.
- Der Bremshebel liegt nah am Lenker. 
- Bremsbelege mit Profil sind sicher befestigt und reagieren zuverlässig.


Ungünstig: Kauf im Internet
Bei Internet-Angeboten kann das Rad weder ausprobiert noch seine Beschaffenheit geprüft werden. Auch ist ein Umtausch oft nicht möglich. Ein „offline-“ Marktplatz ist daher vorzuziehen – ein Flohmarkt zum Beispiel, eine Kleinanzeige oder das Fahrradgeschäft.