Ansprechpartner Robus

Stephanie Robus

Tel: 03621 777 141

stephanie.robus@ukt.de


Es ist Sommer. Es sind Ferien: Fahrradzeit. Und eine gute Gelegenheit für Eltern, mit ihrem Kind den Schulweg per Fahrrad zu üben. Wo verläuft der sicherste Weg? Wo lauern kritische Kreuzungen und Hofausfahrten? Darf ich den Zebra-Streifen benutzen und wenn ja: Muss ich dann absteigen? Wie transportiere ich den Ranzen? Wichtige Punkte, die jetzt in aller Ruhe eingeübt werden können. Tipps dafür gibt die Unfallkasse Thüringen (UKT). Ein Grundsatz gilt dabei immer: „Kinder sind erst nach bestandener Fahrradprüfung in der vierten Klasse ausreichend mit ihrem Rad und den Verkehrsregeln vertraut. Vorher sollten sie nicht allein mit dem Fahrrad in die Schule fahren“, sagt Renate Müller, Geschäftsführerin der UKT.

 

Tipps für den Schulweg per Rad:

-         Der Rad-Schulweg sollte möglichst identisch mit dem Schulweg sein, den die Kinder auch zu Fuß gehen. Dadurch kennen Sie viele Gefahrenquellen bereits.

-         Eltern sollten den Kindern speziell Hofeinfahrten zeigen, denn aus ihnen kommen Autos oft mit hohem Tempo gefahren. Nicht immer rechnen die Fahrer mit kreuzenden Radlern. Ein hohes Unfallrisiko!

-         An Kreuzungen ist der „Tote Winkel“ eine Gefahr, der Bereich rechts von einem Fahrzeug, der zum Beispiel für LKW-Fahrer nicht immer gut zu überblicken ist. Radler sollten sich in diesem Bereich nicht aufhalten, sondern hinter dem LKW auf die Weiterfahrt warten.

-         Klar – Kinder sollen den Zebrastreifen benutzen. Dabei sollten sie das Rad schieben. Wer mit hohem Tempo auf einen Zebrastreifen zufährt und darüber saust, muss damit rechnen, dass Autofahrer nicht rechtzeitig abbremsen können und ein Unfall passiert.

-         Beim Üben sollten die Eltern hinter ihrem Kind fahren. So haben sie es stets im Blick und können kritische Stellen gleich besprechen.

-         Der Ranzen sollte in einem genügend großen Fahrradkorb transportiert und mit einem Gurt gesichert werden.

-         Helm auf! Eltern sind Vorbilder, auch bei Radfahren. Sie sollten deshalb ebenso wie ihre Kinder im Straßenverkehr einen Helm tragen.

 

Die Unfallkasse Thüringen ist die gesetzliche Schülerunfallversicherung im Freistaat.  235.000 Schüler sind während des Unterrichts, bei schulischen Veranstaltungen wie Wandertagen, Ausflügen oder Klassenfahrten und auf den Schulwegen gegen Unfälle abgesichert. Passiert ein Unfall leitet die Unfallkasse Thüringen sofort geeignete Maßnahmen ein, um eine schnelle Heilbehandlung zu garantieren.