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Stephanie Robus

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Anmelden muss sie der Arbeitgeber

 
Mit dem Beginn des Frühjahrs steht in vielen Haushalten der Frühjahrsputz an. Doch dazu hat nicht jeder die nötige Zeit oder Kraft. Insbesondere Senioren oder Vielbeschäftigte setzen deshalb gern auf die Unterstützung durch eine Haushaltshilfe. Was viele nicht wissen: Sie müssen die Hilfe zur gesetzlichen Unfallversicherung anmelden. Darauf weist die Unfallkasse Thüringen (UKT) hin.

„Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass sie in dem Moment zum Arbeitgeber werden, wo die Haushaltshilfe zu Putzlappen oder Bügelwäsche greift. Und alle Arbeitgeber in Deutschland müssen ihre Mitarbeiter gegen Arbeits- oder Wegeunfälle absichern“, erklärt Renate Müller, Geschäftsführerin der UKT. Wer die Anmeldung versäumt, riskiert ein Bußgeld.

Private Arbeitgeber in Thüringen wenden sich an die UKT (www.ukt.de). Verdient die Hilfe insgesamt weniger als 450 Euro pro Monat, muss sie bei der Minijobzentrale (www.minijobzentrale.de) angemeldet werden. Im Falle eines versicherten Unfalls der Hilfe braucht der Arbeitgeber sich keine Gedanken über Arzt-Kosten oder Reha-Maßnahmen zu machen: Diese Rechnungen bezahlt die Unfallkasse, egal, ob die Hilfe hier direkt angemeldet ist oder bei der Minijobzentrale.

 

Sicher durch den Frühjahrsputz – fünf Tipps für ein glänzendes Ergebnis

- Eine stabile Leiter in Reichweite erspart zeitraubendes Suchen oder den Griff zu riskanten „Alternativen“ wie Stühlen oder Bierkisten.  Für normale Deckenhöhen reicht eine Leiter mit drei Stufen.

-  Ein Besen mit Teleskopstange leistet gute Dienste bei hohen Decken, Dachfenstern und beim Reinigen von Wintergärten.

-  Umweltfreundliche Haushaltschemikalien, Haushaltshandschuhe und eine fetthaltige Creme schützen empfindliche Hände.

-  Alle benötigten Geräte und Putzmittel sollten rechtzeitig eingekauft werden.

-  Ein Arbeitsplan schafft Übersicht und ist ein gutes Mittel gegen Hektik. Pausen einplanen!

 

Die Unfallkasse Thüringen ist die gesetzliche Unfallversicherung im Freistaat. 659.000 Studierende, Schüler, Kindergartenkinder und Arbeitnehmer in öffentlichen Einrichtungen stehen unter dem Schutz der Unfallversicherung. Zum Versichertenkreis gehören ehrenamtlich Tätige, Beschäftigte in Privathaushalten und Pflegepersonen.