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Stephanie Robus

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Auf Klassenfahrt gut abgesichert

In den anstehenden Winterferien planen viele Schulklassen eine Reise in Wintersportgebiete. Abfahrtski und Snowboarden sind beliebte alpine Sportarten. Leider bringen diese Sportarten Gefahren mit sich. Rasante Talabfahrten, Überschätzung der eigenen Kräfte und untrainierte Sportler können schnell zur Unfallursache auf der Piste werden. 

„Auslöser vieler Verletzungen sind müde und überlastete Muskeln.“, erklärt Renate Müller, Geschäftsführerin der Unfallkasse Thüringen. Dabei hat jede Wintersportart ihren eigenen Verletzungsverlauf mit Folgen, wobei die Schwere der Unfälle deutlich zunimmt. Deshalb empfiehlt die Unfallkasse, den Körper auf die anstehende Belastung einzustellen. Zum Beispiel mit Skigymnastik und Dehnübungen. „Besser ist natürlich sich das ganze Jahr über sportlich fit zu halten.“, so Müller weiter.  

Ereignet sich ein Unfall, ist wie bei einem Schulunfall zu verfahren. Die Verantwortlichen vor Ort müssen Erste Hilfe leisten, soweit erforderlich ärztliche Versorgung veranlassen und umgehend die zuständige Unfallkasse informieren. Der schnellste Weg zur Unfallanzeige ist ein Telefonat mit dem Unfallversicherungsträger, damit dieser weitere Schritte veranlassen kann, wie z.B. den Rücktransport. Ereignet sich ein Schulunfall im Ausland, ist ebenso zu verfahren wie im Inland. Im Ausland kann der deutsche Unfallversicherungsträger die Heilbehandlung nicht selbst erbringen. Wie und in welchem Umfang Sachleistungen gewährt werden, richtet sich nach den Rechtsvorschriften des Aufenthaltsstaates.

Die Unfallkasse Thüringen ist die gesetzliche Schülerunfallversicherung im Freistaat.  235.000 Schüler sind während des Unterrichts, bei schulischen Veranstaltungen wie Wandertagen, Ausflügen oder Klassenfahrten und auf den Schulwegen gegen Unfälle abgesichert. Passiert ein Unfall leitet die Unfallkasse Thüringen sofort geeignete Maßnahmen ein, um eine schnelle Heilbehandlung zu garantieren.