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Stephanie Robus

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Infobrief für pflegende Angehörige bietet Tipps

Pflegende Angehörige brauchen Auszeiten, damit sie selbst bei Kräften bleiben. Doch oft verzichten sie auf diese Pause, weil sie den Pflegebedürftigen nicht von einer fremden Person betreuen lassen möchten. Eine gemeinsame Reise ist dann eine gute Lösung. Tipps dafür bietet die neue Ausgabe von „Zu Hause pflegen, bleiben Sie gesund“, ein Info-Brief der Unfallkasse Thüringen für pflegende Angehörige.

Eine solche Reise birgt viele Details, deshalb kann die Vorbereitung fünf- bis zehnmal so lange dauern wie für eine „normale“ Tour. Spezielle Reiseveranstalter und gemeinnützige Organisationen verkürzen und erleichtern diesen Vorlauf, dazu gehören „Urlaub und Pflege e.V.“ in Telgte, der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) oder einzelne Wohnfahrtsverbände. Sie organisieren Individual- und Gruppenreisen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen ins In- und Ausland.

Pflege vor Ort rechtzeitig buchen
Pflegebedürftige haben besondere Bedürfnisse, benötigen zum Beispiel ein Pflegebett oder andere Hilfsmittel. Deren Verfügbarkeit sollte man sich vor Reiseantritt schriftlich vom Hotel oder Reiseveranstalter bestätigen lassen. Damit auch der pflegende Angehörige im Urlaub zu seinem Recht kommt, ist ein zeitlich befristeter Pflegevertrag mit einem ambulanten Dienst eine gute Idee. Er kann innerhalb der Verhinderungspflege abgerechnet werden und sollte rechtzeitig vor der Reise abgeschlossen sein. Weitere Tipps bietet das Internet, etwa eine Übersicht mit Veranstaltern von barrierefreien Reisen: www.reiselinks.de, Rubrik „Behindertenreisen“.

 

Kinästhetik entlastet den Körper

Kinästhetik ist ein Bewegungskonzept, das auf die sinnliche Wahrnehmung des eigenen Körpers und die Bewegungsempfindung fußt. Mittlerweile gibt es an vielen Orten Kurse gezielt für pflegende Angehörige. Sie lernen dort, körperlichen Belastungen vorzubeugen und ihre Bewegungen gezielt und mit einer positiven Wirkung auf den Körper zu steuern. Auch darüber informiert der neue Infobrief.

Der Infobrief kann ebenso wie frühere Ausgaben unter www.ukt.de heruntergeladen werden.