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Stephanie Robus

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Mit Taschen und Rucksack leichtfüßig und rückenfreundlich unterwegs


Die Laptoptasche in der einen Hand, der prall gefüllte Cityshopper über die Schulter geworfen, auf dem Rücken vielleicht noch das Sportzeug für den Feierabend: Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gehen morgens ganz schön bepackt aus dem Haus. Nach einiger Zeit können Taschen und Tüten allerdings mächtig an Armen und Schultern zerren, der Nacken ist verspannt. Hohe Schuhe machen den Füßen zu schaffen.

Das muss nicht sein. Die Unfallkasse Thüringen hat fünf Tipps für einen leichten Arbeitsweg zusammengestellt: 

  •  Riesige Handtaschen sind modern. Aber schon das Leergewicht einiger Markentaschen liegt bei einem halben Kilo. Zudem verleiten große Taschen dazu, viele Dinge einzupacken.  Besser für den Rücken ist ein Rucksack mit breiten Trageriemen.

 

  • Wer Rucksäcke nicht mag, verteilt das Gewicht von Akten, Unterlagen und Einkäufen auf beide Arme. Ist eine Seite schwerer belastet als die andere, gleicht die Rückenmuskulatur das Ungleichgewicht zwar wieder aus, doch diese Haltung führt mit der Zeit zu Verspannungen und Rückenschmerzen.

 

  • Belastungswechsel: Eine schwere Tasche sollte abwechselnd auf der linken und auf der rechten Seite getragen werden. Nacken und Schulter werden so gleichmäßiger belastet. 

 

  • Schick im Büro: Diesen Wunsch haben viele Frauen. Bei high-heels meldet sich bald der Rücken. Eine gesündere Alternative sind Schuhe mit moderatem Absatz. Im Idealfall steht im Büro noch ein Reservepaar, so dass der Fuß entspannen kann.

 

  • Einkaufen nach Feierabend? Ein Einkaufstrolley oder „Hackenporsche“ ist eigentlich nichts für trendige Leute. Doch zumindest beim Großeinkauf ist die geräumige Tasche auf Rollen überaus nützlich. Beim Kauf auf einen ausziehbaren Griff („Teleskopgriff“) achten. Er kann auf die Körpergröße des Benutzers angepasst werden.

 

Weitere Tipps, zum Beispiel Ausgleichsübungen, bietet www.deinruecken.de, die offizielle Seite der Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken". Träger sind die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) sowie die Knappschaft. Die Kampagne hat das Ziel, Rückenbelastungen bei der Arbeit, in der Schule und in der Freizeit zu verringern.