Ansprechpartner Robus

Stephanie Robus

Tel: 03621 777 141

stephanie.robus@ukt.de

Kinder sind besonders gefaehrdet

Fußgänger und Radfahrer sind die schwächsten Teilnehmer im Straßenverkehr. Besonders riskant ist für sie der „tote Winkel“. Das ist der Bereich rechts von einem Fahrzeug, den der Fahrer trotz vorgeschriebener zusätzlicher Außenspiegel oder Weitwinkelspiegel nicht ganz überblicken kann: Im „toten Winkel“ ist der schwächere Verkehrsteilnehmer komplett unsichtbar. Den „toten Winkel“ gibt es an allen Fahrzeugen, besonders riskant aber ist er bei Bussen und LKWs. Biegt ein Bus- oder LKW-Fahrer an einer Ampel oder Kreuzung im guten Glauben an freie Fahrt rechts ab, kommt das rechte Hinterrad des LKW dem Fußgänger, Radfahrer oder Motorradfahrer gefährlich nah. Das große schwere Hinterrad ist beim Abbiegen näher an der Bordsteinkante als das Vorderrad. Es kann deshalb einen anderen Verkehrsteilnehmer auch dann erfassen, wenn im Stand eigentlich noch genug Platz war zwischen ihm und dem LKW. Die Folgen für den Menschen sind oft schwere bis tödliche Verletzungen.

Kindern den „toten Winkel“ erklären

Kinder auf dem Schulweg sind oft abgelenkt durch Gespräche oder weil sie nach der Schule hungrig sind und schnell nach Hause wollen. Sie achten dann weniger auf den Straßenverkehr. Der „tote Winkel“ ist für sie besonders riskant, weil Kinder aufgrund ihrer geringen Größe noch leichter übersehen werden als Erwachsene. Die Unfallkasse Thüringen appelliert daher an Eltern, ihren Kindern den „toten Winkel“ an einer Ampel oder Kreuzung genau zu erklären, am besten mehrmals im zeitlichen Abstand von einigen Wochen.