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Ein Fitnesskoffer für Kinderkult |
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Freitag, den 07. Januar 2011 um 10:11 Uhr |
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Aktive Pausen fördern das Lernvermögen und Miteinander
Für die Schule mit den meisten Anmeldungen zum Freizeit und Medienevent „KinderKult“ stellt die Unfallkasse Thüringen (UKT) einen Fitnesskoffer bereit. Der Koffer ist gefüllt mit Spiele-Sets und Sportgeräten, die den Schulalltag bereichern. Neben Koordination werden mit den Spielen Geschicklichkeit und Teamfähigkeit trainiert. Denn eine aktive Pausengestaltung ist u.a. ein Bestandteil vom Gesundheitsförderungsprogramm „Gesunde Schule“. „Mit dem Projekt will man erreichen, dass Kinder und Jugendliche ein positives Selbstbild entwickeln.“, erklärt Renate Müller, Geschäftsführerin der UKT. Weiterhin sollen die Schüler Verantwortung übernehmen, indem sie lernen, selbst bestimmt zu handeln und zu leben. Somit kann langfristig das Schulklima verbessert und gegen Gewalt vorgebeugt werden.
„Gewalt an Thüringer Schulen ist ein Problem.“, so Müller. Die meisten Rauf- und Prügelunfälle passieren an Regelschulen, welche sich hauptsächlich in den Pausen oder auf den Schulwegen ereignen. Im Schuljahr 2007/2008 gingen bei der UKT 632 Meldungen ein. Im Vergleich zu 2006/2007 ist zwar ein leichter Rückgang von 62 Fällen zu verzeichnen, jedoch ist die Dunkelziffer bei schulischer Gewalt groß.
Die UKT, als Träger der Schüler-Unfallversicherung, engagiert sich für die Prävention von körperlicher und seelischer Gewalt. Mit der Wanderausstellung „Achtung in der Schule“ ist die UKT bei „KinderKult“ vertreten. Die Ausstellung widmet sich der alltäglichen Gewalt in Schulen. Zielgruppen sind Kinder und Jugendliche ab der fünften Klasse. Ziel ist es, zum Dialog anzuregen, für das Thema zu sensibilisieren und die Schüler gemeinsam mit den Lehrern bzw. Eltern zu motivieren, eigene Projekte in Angriff zu nehmen. Denn die Leitbotschaften der Ausstellung sind: „Ich kann was tun.“ und „Wir können etwas ändern.“
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