Ansprechpartner Robus

Stephanie Robus

Tel: 03621 777 141

stephanie.robus@ukt.de

In den letzten Jahren haben sich in den verschiedenen Themenfeldern, u. a. im Bereich der Reanimation, deutliche Vereinfachungen ergeben. Gleichzeitig deuten verschiedene wissenschaftliche Studien darauf hin, dass die Fülle der insbesondere für die Grundausbildung vorgesehenen Themen negative Auswirkungen auf die mittel- bis langfristige Verfügbarkeit der Kenntnisse bei den Teilnehmern hat.

 

Die Erste-Hilfe-Ausbildung wird ab 1. April 2015 auf neun Unterrichtseinheiten gestrafft und der Umfang der regelmäßigen, in Zeitabständen von (in der Regel) zwei Jahren erforderlichen Fortbildung, auf neun Unterrichtseinheiten ausgeweitet.

 

Die Erste-Hilfe-Ausbildung fokussiert sich deshalb zukünftig auf die Vermittlung der lebensrettenden Maßnahmen und einfacher Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie grundsätzlicher Handlungsstrategien. Dies bedeutet Verzicht auf zu hohe Detailgenauigkeit der Anweisungen und Verzicht auf überflüssige medizinische Informationen bei gleichzeitiger didaktischer Optimierung. Die Erste-Hilfe-Fortbildung ist deutlich zielgruppenorientierter gestaltet. Hierfür stehen optionale Themen zur Verfügung, die anhand des spezifischen Bedarfs bzw. der Anforderungen der Teilnehmer/Unternehmen ausgewählt werden können. Auch Erste-Hilfe-Maßnahmen in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder können dann im Rahmen der Fortbildungen abgedeckt werden.

 

Die wesentlichen Neuerungen auf einen Blick:

  • Praxisanteil in der Aus- und Fortbildung wird in den Vordergrund gerückt um  Verfügbarkeit der Kenntnisse zu erhöhen
  • Zeitaufwand für die Ausbildung reduziert sich durch kompakte Gestaltung auf einen Tag
  • Aufwertung der Fortbildung

 

Die Inhalte der neuen Aus- und Fortbildung können den Aufstellungen im Internetauftritt des Fachbereiches Erste Hilfe unter www.dguv.de/fb-erstehilfe entnommen werden.

 

Neue Gebühren

 

Ab dem 1. April 2015 beträgt die Pauschalgebühr für jeden Teilnehmer 28 Euro, ab dem 1. Januar 2016 wird diese auf 30 Euro erhöht. Die Unfallkasse Thüringen übernimmt weiterhin die Kursgebühren für die Aus- und Fortbildung der Mindestanzahl erforderlicher Ersthelfer in ihren Mitgliedsunternehmen.

 

Voraussetzung dafür ist eine Beantragung der Kostenzusicherung bei der UKT, da nur nach Erteilung dieser die Kursgebühren übernommen werden können.

 

Bereits erteilte Kostenzusicherungen für das Jahr 2015 behalten ihre Gültigkeit und können auch für Kurse nach dem 1. April 2015 genutzt werden.

 

Für Fragen steht Ihnen die Ansprechpartnerin:

 

Daniela Münster 

Sachbearbeiter Erste-Hilfe

Tel.: 03621 777-124

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gern zur Verfügung.